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Alt 26.07.2007, 12:46   #1
Glaskopf
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Geschichten zum nachdenken
Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die 7 Weltwunder sind.
Folgende Rangliste kam zustande:
1. Pyramide von Gize
2. Taj Mahal
3. Grand Canyon
4. Panamakanal
5. Empire State Building
6. Petersdom im Vatikan
7. Chinesische Mauer

Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war. Sie fragte desshalb die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte. Die junge Frau antwortete: "Ja, ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder."
Die Lehrerin sagte: "Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben. Vielleicht können wir Ihnen helfen."
Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor:

"Für mich sind die 7 Weltwunder:

1. SEHEN
2. HÖREN
3. SICH BERÜHREN
4. RIECHEN
5. FÜHLEN
6. LACHEN
7. ... UND LIEBEN"

Im Zimmer wurde es ganz still...

Diese alltäglichen Sachen, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar.
Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können...
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Meine Meinung beschränkt sich auf den privaten Gebrauch und ist nicht zum Verkauf gedacht!

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Alt 26.07.2007, 12:47   #2
Glaskopf
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AW: Geschichten zum nachdenken
...

Zwei reisende Engel machten Halt , um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen . Die Familie war unhöflich und verweigerten den Engeln , im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen . Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf den harten Boden ausstreckten , sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es . Als der jüngere Engel fragte WARUM antwortete der älter Engel :“Die Dinge sind nicht immer das , was sie zu sein scheinen .”

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Hause eines sehr armen , aber gastfreundlichen Bauers und seiner Frau . Nachdem sie das wenige Essen , das sie hatten , mit ihnen geteilt hatten , ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen , wo sie gut schliefen . Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm , fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen . Ihre einzige Kuh , deren Milch ihr alleiniges Einkommen war , lag tot auf dem Feld . Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel , wie er das habe geschehen lassen können ? “ Der erste Mann hatte alles , trotzdem halfst du ihm “ , meinte er anklagen . “ Die zweite Familie hatte wenig und du ließest die Kuh sterben .”

“ Die Dinge sind nicht immer das , was sie zu sein scheinen.” Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten , bemerkte ich , daß Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte , versiegelte ich die Wand , so daß er es nicht finden konnte.Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen , kam der Engel des Todes , um seine Frau zu holen . Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen . “Die Dinge sind nicht immer das , was sie zu sein scheinen .”
__________________
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Alt 27.07.2007, 12:37   #3
Kathleen78
 
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AW: Geschichten zum nachdenken
Gutenachtgeschichte

„Papa“, sagte die kleine Annabella, „erzähl mir noch was, vor dem einschlafen.“
Sie blinzelte kokett mir ihren Knopfaugen.
“Der Lehrer hat heute in der Schule vom Beginn der Zeitrechnung gesprochen. Weißt Du darüber etwas?“
Der Vater räusperte sich, setzte sich bequemer.
“Ja, Kleines. Das ist ja nun schon lange her. Mehr als Dreitausend Sommer. Der Anfang war das Jahr 2005 in der alten Zeitrechnung.
Nun weißt Du, Du kannst Dich wirklich glücklich schätzen, nicht damals gelebt zu haben. Viel wissen wir ja nicht mehr, aber was die Archäologen mittlerweile herausgefunden haben, hört sich schrecklich an. Eigentlich gar nicht gut für eine Zu-Bettgeschichte. Doch es ist interessant, Du bist ein schlaues Mädchen, und ich will Dir davon erzählen.
Es gab damals nicht diese wunderschöne Natur, wie Du sie heute siehst. Die Luft war giftig, die Pflanzen waren nur klein und schmächtig, krank.
Furchtbare Unwetter waren die Regel, es regnete jeden Tag, die Seen und Meere nicht blau und voller Fische wie heute, sondern braun und verdreckt, viele unserer Freunde da draußen hatten sie tatsächlich fast ausgerottet. Sie. Du weißt von wem ich rede?“
Annabella hatte sich wie schutzsuchend zusammengerollt.
Mit bebender Stimme antwortete sie:
„Ja, Du meinst die Menschen nicht wahr?“
“Ja, die ... Menschen.“
Er schüttelte den Kopf.
“Noch in unseren Zeiten haben wir mit dem zu kämpfen, was sie uns hinterlassen haben.
Du weißt, dass große Teile von Mutter Terra bis heute nicht durchwandert werden können, die Gifte, die sie dort in der Luft der Erde und dem Wasser verbracht haben, sind bis jetzt noch tödlich.
Doch was reden wir, die Zeit heilt alle Wunden.
Jedenfalls hatten es die Menschen damals so weit getrieben, dass ihnen offensichtlich klar wurde was sie angerichtet hatten. Was für ein Glück für uns! Sie vergifteten sich selbst, sie hatten da sehr raffinierte Methoden. Man sagt uns heute, dass es ein kollektiver Selbstmord war, anders können sie sich es nicht erklären.
Ich denke mir, dass jeder für seine Taten bezahlen muss, und dass sie deswegen jetzt tot sind, doch unsere Wissenschaftler und Politiker sagen, die Menschen hätten damals eingesehen, dass sie die Erde in nicht vorstellbaren Maße verschmutzt und zugrunde gerichtet hätten, dass der Planet nicht mit ihnen weiterleben konnte und deshalb hätten sie, um den Planeten zu retten, eben dieses Gift genommen.
Es sind unsere großen Vorbilder, das darfst Du nie vergessen. Sie sind für das höchste Gut gestorben, dass wir haben: Das Wohlergehen von Mutter Terra. Es müssen wirklich sehr edle Wesen gewesen sein, obwohl sie uns nie gemocht hatten, sich vor uns fürchteten und uns jagten. Doch dann entschieden sie sich, uns den Planeten zu überlassen, so dass er gesund werden konnte. Auch wenn sie das ihr Leben kostete. Und sie haben Recht behalten!
Sieh Dir die wunderschöne Erde, wie wir sie jetzt haben. Das Klima hat sich erholt, Wüsten sind zu Urwäldern geworden, alles wächst und gedeiht wieder ungehindert.
Die Luft ist klar und nirgendwo gibt es Lärm. Alles ist im Gleichgewicht.
Ja, der Mensch war ein so edles Wesen, dass er sich selbst geopfert hat, zum Wohle der Erde.
Und jetzt schlaf schön, in dieser wunderschönen Nacht, meine kleine Prinzessin.“
Der Rattenvater verlies leise den Schlafgang und huschte in die Wohnhöhle.
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